Hidir Gürakar

„Sozial, Erfahren und Bürgernah.“

Herzlich Willkommen!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Wahlergebnis ist bitter, muss aber akzeptiert werden. Für mich waren es zwei aufregende Jahre, in denen ich mich für die Anliegen der Hochrhein Region mit Herzblut eingesetzt und einiges erreicht habe: Durchbruch der Elektrifizierung der Hochrheinbahn, Fördermittel für zahlreiche Projekten in den Gemeinden, mein Einsatz für den Ausbau der A98, Widerstand gegen das Projekt Atdorf, gerechte Bildung und die Förderung der Partizipationsrechte der einzelnen Bürger in Form von Petitionen und vieles mehr.

Am Ende konnte weder unsere Regierungsbilanz, die wirklich von allen Seiten als positiv bewertet wurde, noch das Engagement, das jeder Einzelne von uns Wahlkämpfern für unsere Partei aufgebracht hat, etwas daran ändern. Ein bis an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit geführter Wahlkampf hat mir zwar sehr viel persönlichen Zuspruch eingebracht –  dies schlug sich aber nicht keinster Weise in meinem Wahlergebnis nieder.

Und auch die Frage danach: „Was will der Wähler“ lässt mich noch immer ratlos zurück. Da haben wir auf der einen Seite die Zuwächse bei den Grünen, die zweifellos in erster Linie dem allseits beliebten Landesvater Kretschmann, der Lichtgestalt schlechthin, zuzuschreiben sind. Also eine reine Persönlichkeitswahl?

Wenn man den Erfolg der AfD genauer anschaut, nicht nur. In dieser Ecke lauerte kein charismatischer Spitzenkandidat, hier ging es eher darum, dass schwelende –  in meinen Augen irrationale –  Ängste innerhalb der Bevölkerung einen Resonanzkörper, ja ein Ventil, gefunden haben.

Die berechtigte Frage, wenn man im Parteiprogramm der AfD liest, lautet: Ist die Bürgerschaft mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht, Diskriminierung von Behinderten, Streichung von Leistungen für Alleinerziehende einverstanden? Wohl kaum. Ich bin der Überzeugung, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen Hass, Intoleranz und Nationalismus, sowie den Feinden der Demokratie ablehnend gegenüberstehen wird.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle an Willy Brand und seine Worte denken:

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum — besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ (Willy Brandt)

Ich bedaure sehr, dass ich diesen notwendigen Erneuerungsprozess nun nicht mehr mit einem Mandat für unseren Wahlkreis begleiten kann. Mit Stolz habe ich, in den insgesamt zwei Jahren meiner Abgeordnetentätigkeit, Arbeit für unsere Partei, für die älteste Partei Deutschlands, getan.   Besonders   die   letzten   fünf   Jahre   in der Regierungsverantwortung sehe ich als ganz außergewöhnliches Geschenk und ich bin dankbar dafür, diesen historischen Wechsel miterlebt und mehr als zwei Jahre mitgestaltet zu haben.

Ich möchte dieses letzte Bürgerinfo auch dazu nutzen, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zu danken. Für sie endet mit meinem Ausscheiden aus dem Landtag ihre Tätigkeit. Im Landtagsbüro war es Thomas Leipnitz und im Wahlkreisbüro waren es Paul Waßmer und Alexander Wunderle. 

Ihnen allen wünsche ich für die Zukunft beruflich und persönlich alles Gute und werde die gemeinsame Zeit in sehr guter Erinnerung behalten.

Da ich noch nicht weiß, ob ich alle Zuschriften, Briefe, Mails und SMS persönlich beantworten kann, möchte ich hier an dieser Stelle allen danken, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben – mit ihrem Rat, ihrer konstruktiven Kritik, ihrem Zuspruch, ihrem Votum. Und möchte ich allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern, die mit mir an einem Strang gezogen und mir ihre wertvolle Zeit geschenkt haben, meinen herzlichen Dank aussprechen.

Herzlich, Ihr

Hidir Gürakar

 

Veröffentlicht in Topartikel Allgemein
am 11.02.2016

Veröffentlicht in Landespolitik
am 22.04.2016

Nach massiven Klagen, wonach die gesetzlich festgelegte Kostenpauschale des Landes nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz für die vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen in den Stadt- und Landkreisen nicht auskömmlich sei, gibt es für die Mehrzahl der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg jetzt nachträglich mehr Geld vom Land.

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 19.04.2016

Die fünf Regierungsjahre unter der grün-roten Landesregierung bezeichnet Hidir Gürakar, noch Abgeordneter und Kreisvorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) e.V. Waldshut-Tiengen, als „fünf gute Jahre für die Städte, Gemeinden und Landkreise im Land“. Daher sei es auch verständlich, dass die kommunalen Vertreter „hohe Erwartungen“ an die Koalitionsverhand­lungen zwischen den Grünen und der CDU haben.

Veröffentlicht in Presseecho
am 09.03.2016

Hidir Gürakar (MdL) ist erfreut und erleichtert, dass die langwierigen Gespräche zwischen dem Bundesverkehrsministerium, den Schweizer Bundesministerium und den Kantonen, sowie der Raumschaft am Hochrhein zum Thema Elektrifizierung der Hochrheinbahn endlich Früchte tragen. 

Veröffentlicht in Interview
am 09.03.2016

Hidir Gürakar stellt sich in der Badischen Zeitung vor und artikuliert seine persönlichen sowie politischen Ziele. 

Nachzulesen in der heutigen gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung oder hier.

 

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